by admin on 13. Februar 2011
Wir hatten schon vor einigen Monaten auf das Volksbegehren unser Waser hingewiesen und heute war es soweit. Knapp 2,5 Millionen Berliner Wahlberechtigte waren aufgerufen um über die Offenlegung der Geheimverträge zwischen Senat und den privatwirtschaftlichen Wasserkonzernen, die im Zuge der Teilprivatisierung abgeschlossen waren abzustimmen.
In vielen Blogs wurde zur Wahl aufgerufen. Das Berlin News Blog schrieb “Wer die Wahl hat sollte auch wählen“. Die Berliner Piratenpartei rief zum “Ja Stimmen” auf.
Schon kurz nach der Wahl wurde heftig spekuliert ob es gereicht hat. Als Tatort Ersatz und Auszhählungskrimi wurden die Stunden nach der Wahl empfunden.
Mit 98,1 % Zustimmungsrate ging es nicht darum, ob genügend Leute mit Ja gestimmt haben, sondern ob insgesamt ausreichend Leute an der Wahl teilgenommen haben. Der grüne Blogger Jonas Botta wies darauf hin.
Die Initiative Gemeingut in BürgerInnenhand e.V machte mit ihrer Aktion “Wollt ihr wissen” viele Berliner auf die anstehenden Wahlen aufmerksam. Wahrscheinlich zu erfolgreich, denn die Berliner Wasserbetriebe sahen sich genötigt, 11 verwechselnd ähnliche Domains zu sichern und auf ihre Sicht der Dinge zu verweisen.
Auf eine Anfrage beim Wirtschaftssenator wies dieser den Geschäftsführer der Wasserwerke an dies zu unterlassen, aber es tat sich nicht viel…
Hier kann man das Skandälchen nochmal nachlesen:“Wasserbetriebe sollen Typosquatting beenden”.:
Es scheint geschafft, dass erste Mal das ein Volksentscheid in Berlin erfolgreich ist.
Die genauen Ergebnisse findet man auf: http://www.wahlen-berlin.de/
Wir freuen uns und sind gespannt wie es weitergeht.
by admin on 7. Oktober 2010
Die Tatsache, dass der Mensch zu 50 Prozent aus Wasser besteht, bedeutet nicht, dass er dadurch auch automatisch genug davon hat. Er muss viel davon trinken, und wenn er es nicht tut, drohen ihm unangenehme Folgen. Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen oder Verstopfungen sind nur wenige der Probleme, die man bekommen kann, wenn man zu wenig Wasser trinkt. Aber was heißt das eigentlich genau? Wie viel sollte der Mensch am Tag trinken?
Ein Flüssigkeitsverlust von nur 2 Prozent kann dazu führen, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Nähstoffen versorgt werden kann. Diese zwei Pozent können bereits zu empfindlichen Einschränkungen in der Konzentrationsfähigkeit führen. Zudem werden die Entgiftungsfunktionen des Körpers eingeschränkt. Wer bemerkt, dass er neben der Konzentrationsschwäche auch Probleme mit Verstopfung und Müdigkeit hat, sollte dringend etwas unternehmen. Auch Kopfschmerzen und Harnwegsinfekte können die Folge von zu wenig Flüssigkeitsaufnahme sein. Ältere Menschen, die häufig zu wenig trinken, weil sie kein Empfinden mehr für das Gefühl des Durstes verspüren, leiden darüber hinaus auch an Zuständen von Verwirrung.
Allein über die Atmung, Schweiß und Urin verlieren wir täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser. Dieses Defizit muss ausgeglichen werden, über Nahrung einerseits und über Getränke andererseits. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) spricht die Empfehlung aus, dass pro Tag mindestens 1,5 Liter Wasser zu sich genommen werden sollte. Doch dieser Wert ist als Minimalwert zu betrachten. Wenn es draußen heiß ist oder man sich sportlich betätigt, verliert man deutlich mehr an Flüssigkeit als 1,5 oder 2 Liter. Der Wasserbedarf kann dann schon einmal auf drei oder vier Liter pro Tag steigen.