Wie viel Wasser soll man trinken?

by admin on 7. Oktober 2010

wasser-Die Tatsache, dass der Mensch zu 50 Prozent aus Wasser besteht, bedeutet nicht, dass er dadurch auch automatisch genug davon hat. Er muss viel davon trinken, und wenn er es nicht tut, drohen ihm unangenehme Folgen. Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen oder Verstopfungen sind nur wenige der Probleme, die man bekommen kann, wenn man zu wenig Wasser trinkt. Aber was heißt das eigentlich genau? Wie viel sollte der Mensch am Tag trinken?

Ein Flüssigkeitsverlust von nur 2 Prozent kann dazu führen, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Nähstoffen versorgt werden kann. Diese zwei Pozent können bereits zu empfindlichen Einschränkungen in der Konzentrationsfähigkeit führen. Zudem werden die Entgiftungsfunktionen des Körpers eingeschränkt. Wer bemerkt, dass er neben der Konzentrationsschwäche auch Probleme mit Verstopfung und Müdigkeit hat, sollte dringend etwas unternehmen. Auch Kopfschmerzen und Harnwegsinfekte können die Folge von zu wenig Flüssigkeitsaufnahme sein. Ältere Menschen, die häufig zu wenig trinken, weil sie kein Empfinden mehr für das Gefühl des Durstes verspüren, leiden darüber hinaus auch an Zuständen von Verwirrung.

Allein über die Atmung, Schweiß und Urin verlieren wir täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser. Dieses Defizit muss ausgeglichen werden, über Nahrung einerseits und über Getränke andererseits. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) spricht die Empfehlung aus, dass pro Tag mindestens 1,5 Liter Wasser zu sich genommen werden sollte. Doch dieser Wert ist als Minimalwert zu betrachten. Wenn es draußen heiß ist oder man sich sportlich betätigt, verliert man deutlich mehr an Flüssigkeit als 1,5 oder 2 Liter. Der Wasserbedarf kann dann schon einmal auf drei oder vier Liter pro Tag steigen.

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